Handball-Bezirksliga: TVM-Männer unterliegen in Eichenau knapp mit 28:29 – Polyfkas Team bleibt Vorletzter

Die Bezirksliga-Handballer des TV Memmingen (TVM) haben bei der 28:29 (15:19)-Niederlage beim Eichenauer SV II (ESV) die dritte Pleite in Folge kassiert. Nach dem achten Spieltag belegen sie mit 4:12-Punkten den vorletzten Tabellenplatz.

Zur Partie in Eichenau: Die Gäste aus Memmingen finden gut ins Spiel und liegen früh mit 5:3 vorn. Bis zur 14. Minute erkämpft sich dann die Eichenauer „Zweite“ eine 10:8-Führung. Die in der ersten Hälfte im Angriff überzeugenden, in der Abwehr aber zu verhalten agierenden Maustädter, bleiben dran: Attila Novak verkürzt sechs Minuten vor dem Seitenwechsel auf 15:14. Bis zur Pause folgen vier ESV-Treffer – bei nur einem Memminger Tor. Und so liegt das TVM-Team zur Spielmitte mit 15:19 im Rückstand. In der Kabine fordert Coach Tadeusz Polyfka von seinen Spielern, „endlich den eigenen Torhüter Jannik Merfels besser zu unterstützen.“

Im Gegensatz zu einigen früheren Partien gelingt Polyfkas Akteuren nun ein guter Wiederbeginn: Und so kann Rechtsaußen Marcel Göppel in der 42. Minute zum 21:21 ausgleichen. Tobias Kurz wirft die Rot-Weißen 33 Sekunden später sogar in Führung (22:21). Und es kommt noch besser aus Memminger Sicht: Fünf Minuten vor Schluss trifft Björn Walter zum 27:25 und beschert seiner Mannschaft damit eine Zwei-Tore-Führung. Unter anderem zwei Zeitstrafen gegen Kurz und Novak in den Schlussminuten ebnen dem Eichenauer SV dann aber den Weg zum Sieg. Diesen sichert Maximilian Berkemeier 54 Sekunden vor der Schlusshupe  mit seinem Treffer zum 29:28-Endstand. Der enttäuschte Coach Tadeusz Polyfka ärgerte sich nach Toreschluss: „Heute hätten wir eigentlich einen Punkt verdient gehabt.“ (Quelle: Memminger Zeitung / dp)

Ausblick:
Am kommenden  Wochenende dürfen die Memminger durchatmen, denn sie sind spielfrei. Weiter geht`s für den TVM erst am Samstag, 7. Dezember um 19.30 Uhr mit dem Heimderby gegen den TSV Mindelheim.

Für den TVM spielten:
Torhüter Jannik Merfels – Feldspieler Stefan Zierke (1 Tor), Marcel Göppel (5), Marcel Lecheler (1), Jasmin Kasumovic (1), Maxim Ullmann (2), Tobias Kurz (3), Niklas Fischer, Björn Walter (8 Tore/davon 3 Siebenmeter), Kay Förster (1), Linus Leßner (2), Attila Novak (4)