Handball-Bezirksliga: Stark abstiegsgefährdete TVM-Männer gehen mit einer Pleite in Gröbenzell in die Faschingspause

Die Bezirksliga-Handballer des TV Memmingen (TVM) stecken nach der vierten Niederlage im fünften  Rückrunden-Spiel weiter tief im Abstiegssumpf. Bei der HSG Gröbenzell-Olching verloren sie nun mit 25:33 (11:15). Damit gehen sie als Tabellen-Vorletzter mit 8:24-Punkten in die nun folgende einwöchige Faschingspause. Danach wird es in den verbleibenden sechs Rest-Spielen darum gehen, wenigstens noch die Abstiegs-Relegation zu erreichen. Drei Zähler fehlen den Memmingern derzeit auf den entsprechenden Rang.

Zum Spiel: Anfangs werden die Memminger von den Gröbenzeller „Tempomachern“ regelrecht überlaufen. Nach elf Minuten liegen sie bereits mit 3:9 zurück. Das Tempo, das die gastgebenden Oberbayern vorlegen, können sie nicht mitgehen. Doch immerhin gelingt es den Maustädtern dann, wieder etwas mehr Gegenwehr zu leisten (Zwischenstand 13:10; 27. Minute). Zur Spielmitte liegen sie mit 11:15 im Hintertreffen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts greifen die Oberbayern erneut zu ihrer überfallartigen Tempo-Taktik. Die Folge: Nach 43 Minuten haben sie sich zehn Treffer Vorsprung (24:14) herausgeworfen. Die bittere Erkenntnis für den TV Memmingen: Ähnlich wie zuvor beim Heimdebakel gegen Partenkirchen ist auch diese Partie frühzeitig gelaufen. Vier Minuten vor Schluss sieht TVM-Schlussmann Dominik Neubig dann die rote Karte. Nach 60 Minuten unterliegen die Maustädter in der Gröbenzeller Sporthalle an der Wildmoosstraße mit 25:33. Interimstrainer Marten Ostenrieder sagt nach der Begegnung: „In der Abwehr haben wir phasenweise eine starke kämpferische Leistung gezeigt. Es hat aber trotzdem zu lange gedauert, bis wir uns dort richtig formiert haben.“

Ausblick
Nach der nun folgenden Spielpause empfangen die TVM-Handballer den Tabellen-Vierten, den TSV Sonthofen. Das Allgäu-Derby beginnt am Samstag, 29. Februar, um 19.30 Uhr. (Quelle: Memminger Zeitung / dp)

Es spielten für den TVM:
Torhüter Jannik Merfels, Niklas Dückminor und Dominik Neubig (1 Tor/davon 1 Siebenmeter) – Feldspieler Stefan Zierke (2), Marcel Göppel (4), Constantin Tudusciuc (6), Maxim Ullmann (1), Tobias Kurz (2), Niklas Fischer, Björn Walter (1), Jasmin Kasumovic (1), Lars Huscheck (1) und Attila Novak (6)