Handball-Bezirksliga: Die um den Klassenerhalt ringenden TVM-Männer empfangen am Samstag den Neunten aus Dietmannsried

Vier Wochen Winterpause gehören der Vergangenheit an, wenn die Bezirksliga-Handballer des TV Memmingen (TVM) am Samstag mit einem Heim-Derby gegen die HSG Dietmannsried-Altusried II in die noch zwölf Partien umfassende Restsaison starten. Das Duell der abstiegsgefährdeten Maustädter gegen das tabellarische Mittelfeld-Team aus dem Oberallgäu findet in der BBZ-Halle statt. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

Dietmannsried: Junger Trainer trifft auf Stammverein
Die im Vorfeld des Derbys interessanteste Personalie ist sicher der Name Maximilian Wiblishauser. Viele Jahre - von der Jugend bis zum Herren-Bereich -  hat Wiblishauser das Memminger Trikot getragen. Nun, am Samstag Abend, kehrt er als junger Trainer der Dietmannsrieder „Zweiten“ an seine alte Wirkungsstätte zurück. Mit der Aufsteiger-Mannschaft aus dem Oberallgäu hat der junge Coach bislang beachtliche 9:11-Zähler eingefahren, was die HSG zum Jahreswechsel immerhin auf Rang neun überwintern ließ. Aus den bis dato lediglich vier Auswärtsspielen gelang den Dietmannsriedern dagegen nur ein Sieg.

Memmingen: Unter Zugzwang in wegweisendem Spiel
Die aktuelle Lage beim TVM ist gefährlich: Mit 4:16-Punkten stehen die Rot-Weißen vor dem Wiederauftakt als Vorletzter auf einem direkten Abstiegsrang. Während der Winterpause hat die Mannschaft laut Vereinsangaben „einige lockere Trainingseinheiten abgehalten, ehe es mit Blick auf das Derby wieder ernster wurde.“ Mit einem Heimsieg in diesem richtungsweisenden Duell könnten die Maustädter an kollektiver Zuversicht gewinnen und den Anschluss ans hintere Tabellen-Mittelfeld herstellen. Ein doppelter Punktgewinn wäre auch deshalb wichtig, weil in den Folge-Spielen mit dem Fünften Bad Tölz und dem Zweiten Ottobeuren nur  schwerlich zu bezwingende  Hochkaräter anstehen. (Quelle: Memminger Zeitung / dp)

Voraussichtlicher Kader des TVM:
Jannik Merfels (Torhüter) – Feldspieler Stefan Zierke, Marcel Göppel, Marcel Lecheler, Jasmin Kasumovic, Tobias Kurz, Björn Walter, Attila Novak, Marten Ostenrieder und Constantin Tudusciuc