TVM-Männer wollen im  Samstag-Heimspiel gegen Bad Tölz Leistung aus Vorwoche bestätigen

Nach dem jüngsten Derby-Heimsieg gegen Dietmannsried wollen die Bezirksliga-Handballer des TV Memmingen (TVM) am Samstag nachlegen: Erneut vor heimischem Publikum in der BBZ-Halle treffen die abstiegsbedrohten Maustädter dann auf den Tabellen-Vierten TV Bad Tölz (TVT). Anwurf ist um 19.30 Uhr.

Tölzer stellen die Torfabrik der Liga
Die ambitioniert in die Saison gestarteten Tölzer gewannen die ersten fünf Liga-Partien in Serie (10:0-Punkte) und waren dadurch  Anfang November Spitzenreiter. Dann kam der überraschende Bruch, denn von diesem Zeitpunkt an konnten sich die Isarstädter lediglich noch zwei zwei weitere Siege erkämpfen – bei vier Pleiten. In der Zwischenbilanz bedeutet dies nun 14:8-Zähler und Tabellenplatz vier. Zur Auswärtsbilanz der Oberbayern: Immerhin drei seiner fünf Duelle in der Fremde gewann der TVT. Die größte Waffe der Tölzer ist ihre Offensivstärke, mit 358 erzielten  Treffern sind sie die „Kanoniere  der Liga“. Effizientester Gäste-Werfer ist aktuell Alperen Tokmak mit einer Quote von acht Toren pro Begegnung. Franz Dietl und Sebastian Held kommen jeweils auf sechs Treffer pro Partie. Bei aller Offensivpower hat  Memmingens Samstag-Gegner bis dato jedoch auch die drittmeisten Gegentreffer aller Bezirksligisten kassiert.

Memminger wollen erneut punkten
Mit einem gewissen Bauchgrimmen denken die Memminger (Vorletzter/6:16-Zähler) an das Hinrunden-Match in Bad Tölz zurück. Zum Saisonauftakt erlebten sie dort nämlich ein ernüchterndes 25:38-Debakel. Dafür will sich die Mannschaft von Trainer „Tadek“ Polyfka am Samstag revanchieren. Polyfka hofft, dass seine Jungs dann ähnlich beherzt auftreten werden wie beim jüngsten 35:30-Heimsieg gegen Dietmannsried. „Jetzt können wir zeigen, dass diese Leistung keine Eintagsfliege war und dass wir auch gegen die Mannschaften aus dem vorderen Tabellendrittel bestehen können.“(Quelle: Memminger Zeitung / dp)

So will der TVM spielen:
Torhüter Jannik Merfels – Feldspieler Stefan Zierke, Marcel Göppel, Marcel Lecheler, Jasmin Kasumovic, Tobias Kurz, Björn Walter, Attila Novak, Marten Ostenrieder und Constantin Tudusciuc