Handball-Bezirksliga: Im Rennen um den Liga-Verbleib brauchen die  TVM-Herren am Samstag Abend einen Heimsieg gegen Partenkirchen.

Im Abstiegskampf der Bezirksliga empfangen die Handball-Männer des TV Memmingen (TVM) am Samstag den Tabellensechsten TSV Partenkirchen (TSVP). Die Begegnung in der BBZ-Halle beginnt um 19.30 Uhr.

Partenkirchen: Frecher Aufsteiger hat sich etabliert
Der im vergangenen Frühjahr verlustpunktfrei aufgestiegene TSV Partenkirchen hat sich in der für ihn neuen Spielklasse bemerkenswert gut etabliert: Derzeit belegt die Mannschaft aus dem Werdenfelser Land mit 16:12-Zählern den sechsten Rang. Am zurückliegenden Wochenende besiegte der TSVP im Oberland-Derby die höher eingeschätzten Bad Tölzer in eigener Halle mit 26:25. Aber auch auswärts ist der freche Aufsteiger zu beachten: Immerhin drei Siege haben die Partenkirchener bis dato in der Fremde errungen. Bester Werfer des TSVP ist Jonas Ober, der im Schnitt fünf Treffer pro Partie markiert.

Memmingen: Zarter Aufwärtstrend zu erkennen
Nach den Pflichtsiegen gegen die direkten Abstiegskonkurrenten Dietmannsried und Kempten und einer Ausbeute von 4:4-Punkten im neuen Kalenderjahr ist der Optimismus beim TVM hinsichtlich Ligaerhalt zumindest wieder um ein kleines Stückchen gewachsen. Der Vorletzte (8:20 Zähler) steht dennoch weiterhin unter großem Erfolgsdruck. Coach „Tadek“ Polyfka warnt: „Durch den klaren Sieg in Kempten hat sich für uns nicht viel verändert. Wir müssen zwingend weiter punkten.“ Am Samstag muss der Pole ohne drei Akteure auskommen: Marten Ostenrieder fehlt wegen einer Handverletzung. Linus Leßner und Marcel Lecheler stehen gar in den kommenden drei Wochen nicht zur Verfügung.

Hinspiel: Gastgeber siegen
Ende Oktober verloren die seinerzeit personell dünn aufgestellten Maustädter in Oberbayern knapp mit 26:27. (Quelle: Memminger Zeitung / dp)

So plant der TVM zu spielen:
Torhüter Jannik Merfels und Dominik Neubig – Feldspieler Stefan Zierke, Marcel Göppel, Constantin Tudusciuc, Tobias Kurz, Björn Walter, Kay Förster, Jasmin Kasumovic und Attila Novak