Handball-Bezirksliga: TVM-Männer brauchen im Heim-Derby gegen Sonthofen dringend Zählbares

Mit einem Allgäu-Derby gegen den TSV Sonthofen starten die Bezirksliga-Handballer des TV Memmingen (TVM) am Samstag in die Endphase der laufenden Saison. Das für den TVM im Abstiegskampf sehr bedeutsame Duell findet in der BBZ-Halle statt. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

Sonthofener reiten auf Erfolgswelle
Nach einer schwächeren Hinrunde hat sich Memmingens Mitabsteiger TSV Sonthofen (Rang vier/20:12 Punkte) eindrucksvoll nach oben gekämpft. Die seit Anfang Dezember ungeschlagenen Oberallgäuer haben zuletzt eine Serie mit sieben ungeschlagenen Spielen auf`s „Parkett“ gebracht. Sogar der direkte Wiederaufstieg ist nun in Reichweite gerückt, denn  Sonthofens Rückstand auf Tabellenführer Murnau beträgt aktuell lediglich zwei Zähler. Entsprechend motiviert dürfte der TSV am Samstagabend im Derby zu Werke gehen. Auffälligste Akteure bei den defensivstarken Gästen sind der Serbe Redzo Kahric und Laurenz Lakotta.

Memmingern hilft nur ein Sieg
Drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz müssen die TVM-Handballer als derzeitiger Vorletzter mit 8:24 Zählern gutmachen, um am Saisonende nicht direkt abzusteigen. Angesichts dieser prekären Lage ist klar: In den letzten sechs Saisonspielen zählen praktisch nur noch Siege. Auch wenn die  formstarken Sonthofener von der Papierform her übermächtig erscheinen, müssen die Gastgeber alles daran setzen, eine Überraschung zu schaffen. In einer Liga, in der laut Volksmund „jeder jeden schlagen kann“, sind die Aussichten vielleicht gar nicht mal so schlecht, wenn die Memminger im Derby sowohl den Glauben an den Sieg, als auch den nötigen Siegeswillen mitbringen. Mit unterschiedlichen Trainingsinhalten haben die Maustädter während der jüngsten  Spielpause laut einer Vereinsmitteilung versucht, „wieder Lockerheit und Spaß am Spiel zu finden.“ (Quelle: Memminger Zeitung / dp)

So plant der TVM zu spielen:
Torhüter Jannik Merfels, Niklas Dückminor – Feldspieler Stefan Zierke, Marcel Göppel, Constantin Tudusciuc, Maxim Ullmann, Tobias Kurz, Niklas Fischer, Björn Walter, Jasmin Kasumovic, Lars Huscheck und Attila Novak