Die männliche A-Jugend der JSG Ottobeuren-Memmingen qualifizierte sich im Rahmen der Jugendqualifikation im Frühjahr für die Saison 2019/20 für die Landesliga Süd und kämpft damit in der zweithöchsten bayerischen Liga um die Punkte.

Mit Blick auf die letzten Wochen war die Saisonvorbereitung aber alles andere als ideal. Durch verletzungs- und ferienbedingte Abwesenheiten wurde nur selten trainiert und somit funktionieren viele Abläufe im Angriff und in der Abwehr noch nicht. Mit sechs Spielern, die altersbedingt neu zur Mannschaft gestoßen sind und fünf Spielern der letztjährigen A-Jugend, muss sich das Team erst noch finden. Die beiden bestrittenen Testspiele machen jedoch Mut und zeigten das eine individuelle Klasse bereits vorhanden ist. Trainiert wird das Team vom Dreiergespann Freymann, Kofler und Luca Keßler.

Die ehemalige Damen Bayernliga Trainerin Bettina Freymann gibt sich optimistisch: "Auf der Torhüter Position sind wir mit Pires und Grabher sehr gut besetzt. Auch die Leistungsträgern der letzten Saison Kunz, Mayer und Popp bleiben erhalten. Hinzu kommen mit Rogg und Bönsch zwei junge talentierte Spieler, die schnell in der Landesliga ihre Qualitäten zeigen werden. Wir hoffen möglichst viele Heimspiele für uns entscheiden zu können."

Allerdings kommt am Sonntag zum ersten Auswärtsspiel schon ein starker Gegner auf die junge Mannschaft zu. Beim TSV Niederraunau ist man nur Außenseiter, wird aber trotzdem versuchen, die Punkte mit ins Allgäu zu nehmen. Bis auf den Verletzten Simon Knoflicek sind alle Spieler einsatzbereit.

Der Kader für die Saison 2019/20:
Pires, Grabher (beide Tor), Wingler, Eberl, Bönsch, Kunz, Mayer, Popp, Rogg, Albrecht, Weiß, Knoflicek